Hilfe finden
Egal ob du selbst angegriffen wurdest, dir Sorgen um jemanden machst oder selbst rauswillst: Es gibt Stellen, die genau dafür da sind. Beratung ist meistens kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. Du musst deinen Namen nicht sagen.
Wenn es gerade gefährlich ist
Bei akuter Gefahr, Bedrohung oder laufenden Straftaten sofort anrufen.
Beratungsstellen: Ich bin betroffen
Bundesverband Mobile Beratung
bundesweitVermittelt an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im jeweiligen Bundesland. Kostenlos und vertraulich.
VBRG, Beratung für Betroffene rechter Gewalt
bundesweitUnabhängige Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.
LSVD, Lesben- und Schwulenverband
bundesweitBundesweiter Verband mit Beratungsangeboten, auch bei Diskriminierung und queerfeindlicher Gewalt. Vermittelt an Stellen in deiner Nähe.
VLSP, queersensible Psychologie
bundesweitVermittelt Therapeutinnen und Berater, die mit queeren Themen vertraut sind. Hilfreich, wenn du schlechte Erfahrungen mit Beratung gemacht hast.
MANEO
BerlinAnlauf- und Meldestelle bei queerfeindlicher Gewalt. Nimmt auch Meldungen entgegen, wenn du keine Anzeige erstatten willst.
Du willst einen Vorfall festhalten?
Wenn dir etwas passiert ist oder du etwas beobachtet hast, hilft eine gute Dokumentation später enorm.
- Schreib Datum, Uhrzeit und Ort so genau auf, wie du kannst.
- Halt fest, was gesagt oder getan wurde, möglichst wörtlich und ohne Ausschmückung.
- Notier, wer dabei war und als Zeugin oder Zeuge ansprechbar wäre.
- Mach Screenshots, bevor Beiträge gelöscht werden. Bei Chats das ganze Fenster mit Datum, nicht nur die eine Zeile.
- Bring dich nie selbst in Gefahr, nur um einen Beweis zu bekommen. Deine Sicherheit ist wichtiger.
Wenn du befürchtest, dass zu Hause jemand mitliest, schau vorher unter Sicher surfen.